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Erfolgsstory

Vom SC Zurzach zum Testspieleinsatz Bayern München Frauen gegen FCZ Frauen

 

Während der FC Klingnau den verdienten Aufstieg in die 2. Liga inter feiert erkämpfen sich zwei junge Frauen aus dem Zurzibiet ihre Plätze bei den FC Zürich Frauen.

 

Vergangenen Samstag, den 20. Juli wurden die beiden ehemaligen Juniorinnen des SC Zurzach Désirée Meyer und Jenny Steinmann zum Testspiel welches in Arnach im Allgäu zwischen dem FC Zürich Frauen Nationalliga A und dem Bundesligisten FC Bayern München Frauen ausgetragen wurde, ins Kader selektioniert. Für beide war dies die Premiere in der 1. Mannschaft beim Rekordschweizermeister aufzulaufen. Désirée, wie auch Jenny bekamen grosszügig Spieleinsatz und setzten ihre Qualitäten gekonnt um und mussten sich gegen den enorm starken Gegner keineswegs verstecken. Das Spiel fiel am Schluss 3:0 zu Gunsten des Vizemeisters aus der Bundesliga, wo einiges an Prominenz aus dem aktuellen und ehemaligen deutschen Nationalkader wie Simone Laudehr (Weltmeisterin 2007), Sara Däbritz (Olympiasiegerin 2016) usw. auf dem Platz stand, aus.

 

Désirée Meyer hat den Weg vom SC Zurzach über die verschiedenen Stufen D,C- und B-Junioren bei den Jungs im Aare-Rhy-Team durchlaufen und hat dann 2017 zu den FC Zürich Frauen U19 gewechselt, wo sie nach einer halben Saison den Schritt in die U21 NLB machte und schon bald zum Stammkader gehörte. Eine Aussenbandverletzung, welche sich Désirée in einem Testspiel mit der U19 Nationalmannschaft in Kroatien zuzog, zwang sie ab August 2018 zu einer 3-Monatigen Verletzungspause. In welchem Team sie die kommende Saison bestreitet, steht noch offen. Wenn es diesmal noch nicht klappen sollte, will sie sich die Zeit geben, sich in einem weiteren Jahr in der Nati B zu profilieren, um dann im Folgejahr mit der nötigen Reife den Schritt in die Nationalliga A zu wagen.

 

Jenny Steinmann wechselte bereits im Alter von 12 Jahren vom SC Zurzach in die Nachwuchs-abteilung des FC Zürich zu den Letzi Kids, wo sie die Altersstufen U12 und U13 absolvierte. Von da an ging es dann in die Allmend Brunau zum Partnerverein FC Red Star Zürich, wo auch sie die Saisons immer noch mit den Jungs bestritt. Ein Kreuzbandriss zwang Jenny dann ein Jahr zu pausieren, sie konnte sich folgend aber mit viel Einsatz nach der Verletzungspause in die U16 in der höchsten Juniorenliga bei Red Star Zürich ins Stammkader zurückkämpfen. Nun ist die Zeit bei den Jungs vorbei. In den Europameisterschaftsqualifikationsrunden konnte Jenny in der U16 Nationalmannschaft ihre Qualitäten schon oft unter Beweis stellen. Aktuell ist sie im U19 Nationalteam eingeteilt. Sie absolviert die Saisonvorbereitung in der ersten Mannschaft bei den FC Zürich Frauen, wonach entschieden wird, in welchem Team sie schliesslich eingesetzt wird.

 

Eindrücke von Désirée Meyer aus dem Spiel mit den FCZ Frauen NLA gegen Bayern-München:

Vor dem Spiel und auch bei Spielbeginn war ich enorm nervös. Für mich war das alles irgendwie unwirklich, ein Traum, welcher ich schon als kleines Mädchen hatte, ging so schlagartig in Erfüllung. Plötzlich stand ich vor grosser Kulisse mit so einigen meiner grossen Vorbilder wie Fabienne Humm, Martina Moser und weiteren gegen einen solch namhaften Gegner auf dem Platz. Zum Glück haben mich die erfahrenen Spielerinnen sehr unterstützt und gaben mir den einen oder anderen Tipp. Sie kannten den Gegner bestens aus den Champions League-Spielen. Nach der Partie war ich dann definitiv ausgepumpt, aber euphorisch erleichtert, denn der Spielfluss war enorm hoch. „Hey, ich habe gerade gegen den grossen FC Bayern gespielt“ ! Realisiert, was da gerade abgegangen ist, habe ich in Wirklichkeit erst nach dem Spiel. Kurzum ein Riesenemotionales Erlebnis, ein prägender Tag für mich und meine mitgereiste Familie.

 

Eindrücke von Jenny Steinmann aus dem Spiel mit den FCZ NLA Frauen gegen Bayern-München:

Vor der Partie ist der Augenblick, wo einem der bisherige Weg im Fussball mit all den Höhen und Tiefen wie ein Film vorbeiläuft. Das feiern der Siege, traurige Niederlagen, Tränen und Schmerzen. All das, was man sich über die Jahre erkämpfen musste, dass man da steht, wo man jetzt ist. Das Gefühl, jetzt in diesem Moment auf dem Platz zu stehen und alles zu geben. Während dem Spiel kann man dann all die Gefühle und Emotionen rauslassen. Am Schluss dann die Freude und Erleichterung in einem, alles gegeben zu haben, dass sich dasKämpfen gelohnt hat. Im Wissen, dass man mehr will, sich in einigen Bereichen verbessern und weiterentwickeln kann. Der Weg ist noch weit.

 

Wir wünschen den beiden jungen Frauen in Zukunft nur das Beste und hoffen, noch oft von ihnen zu hören.